Das International Bremia Evaluation Board Europe (IBEB-EU) hat bekannt gegeben, dass im Jahr 2026 keine neuen Rassen von Bremia lactucae offiziell benannt wurden.
Nach der Auswertung von 381 Isolaten, die zwischen 2025 und Anfang 2026 in ganz Europa gesammelt wurden, kam das Gremium zu dem Schluss, dass aktuell keine neuen, bedeutenden Bedrohungen im Feld aufgetreten sind.
Die zuletzt benannten Rassen Bl:38EU, Bl:39EU, Bl:40EU und Bl:41EU bleiben damit weiterhin die wichtigsten Bremia-Rassen für den europäischen Salatanbau.
Gerade in Zeiten zunehmenden Krankheitsdrucks gewinnen resistente Sorten weiter an Bedeutung. Sie stellen die wirksamste und nachhaltigste Lösung im Kampf gegen Bremia dar. Unsere Salatsortimente bieten eine vollständige Bremia-Resistenz gegen die Rassen Bl:29EU bis Bl:41EU und überzeugen gleichzeitig durch hervorragende Anbaueigenschaten. So erhalten Anbauer zuverlässige und nachhaltige Lösungen, um ihre Kulturen zu schützen und stabile Erträge zu erzielen – auch unter anspruchsvollen Anbaubedingungen.
Bei Enza Zaden ist die Züchtung krankheitsresistenter Sorten ein zentraler Bestandteil unseres Engagements für einen erfolgreichen und nachhaltigen Gemüseanbau. Durch kontinuierliche Forschung, umfangreiche Feldversuche und die enge Beobachtung der Bremia-Entwicklung arbeiten wir daran, Sorten zu entwickeln, die starke Krankheitsresistenzen mit exzellenter Anbauleistung verbinden.
Auch wenn in diesem Jahr keine neue Bremia-Rasse identifiziert wurde, bleibt Wachsamkeit unerlässlich. Die Bremia-Population entwickelt sich kontinuierlich weiter. Daher bleibt die enge Zusammenarbeit zwischen Saatgutunternehmen, Forschungseinrichtungen und Anbauern entscheidend, um eine langfristig wirksame und nachhaltige Krankheitskontrolle sicherzustellen. Unsere resistenten Sorten bieten einen umfassenden Schutz gegen Falschen Mehltau und tragen dazu bei, die Entstehung und Verbreitung neuer Bremia-Rassen einzudämmen.
Lesen Sie die vollständige Mitteilung des IBEB-EU: Pressemitteilung IBEB-EU